Direkt zum Hauptbereich

Selbstbräuner- Tipps und Tricks

Nachdem ja die Sonne scheint und man quasi gezwungen ist, Bein zu zeigen, hat man die Wahl zwischen in der Sonne grillen oder der Bräune aus der Flasche. Wobei ich meine Beine lange in die Sonne halten muss, damit da so etwas wie Farbe entsteht. Selbstbräuner haben jetzt nicht gerade den besten Ruf. Streifiges Ergebnis, seltsamer Geruch und unnatürlich gelb-orange Farbtöne machen einfach keinen Spaß. Dabei gibt es zumindest gegen die Streifen ein paar Tricks:


  • Peelen. Zum einen wird die Farbe gleichmäßiger, zum anderen hält sie länger. Selbstbräuner reagieren mit der obersten Hornschicht der Haut. Wenn da noch viele alte, tote Hornzellen sitzen, fallen die schnell ab und weg ist die Farbe
  • Getönte Produkte verwenden. Da sieht man sofort, wo  schon genug Lotion ist und wo noch etwas fehlt
    Ups, da ist noch ein kleiner Rand rechts unter der Zehe!
  • Mit einem Mikrofaser Handschuh auftragen. Damit bekommt man das gleichmäßigste Ergebnis und muss sich zudem nicht die Hände peelen, um die von Selbstbräunerresten zu befreien
    Der Handschuh von Xen-Tan, einfach genial!


    • Massieren, massieren, massieren. Also den Selbstbräuner richtig gut in die Haut einarbeiten. 
    • Wenn ihr euch wegen des Farbtons unsicher seid, mischt den Selbstbräuner mit Bodylotion. Dann wird es erst mal etwas heller, aber ihr seht, ob der Ton generell zu euch passt und könnt dann nachlegen     
    • Selbstbräuner, wie auch die Sonne, machen die Haut etwas trockener. Also immer gut eincremen

    Ich verwende den getönten, ölfreien Schaum von  Xen-Tan, einer Firma, die es geschafft hat, jeden gelblichen Ton aus dem Selbstbräuner zu nehmen und ein wirklich beige-olives Ergebnis liefert. Riechen tut er heftig nach Vanille/Kokos, und erst nach Stunden kann man einen Hauch des typischen Selbstbräunergeruchs erahnen. Für ganz Sensible gibt es mit 'Scent Secure' eine pflegende Bodylotion, die jeden Restduft einschließt. Der Schaum ist etwas gewöhnungsbedürftig in der Farbe. Er kommt grünlich aus der Flasche, auch auf der Haut hat der Schaum einen grünlichen Schimmer, der aber nicht weiter stört.

    Ja, die Farbe wirkt etwas seltsam




     

    Der Vorteil des ölfreien Schaums ist, das er gut trocknet und man sich schnell wieder anziehen kann. Bei hellen oder weißen Klamotten wäre ich vorsichtig und vor dem Schlafengehen dusche ich die Tönung ab. Und da muss man dann schon eher gut rubbeln, die Farbe ist hartnäckig.
 Und selbstverständlich hat ein Selbstbräuner keinerlei UV-Schutz-Wirkung. Die Farbe ist rein oberflächlich. Es gibt aber auch Produkte, die einen Lichtschutzfaktor enthalten. 'Supergoop' hat einen Selbstbräuner Schaum mit LSF20 im Programm. Supergoop ist leider in Deutschland nicht mehr erhältlich.

Alle Fotorechte (c)glamsquadmuc

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Hello Again

Ich weiß, ich weiß, ich vernachlässige euch sträflich hier. Aber ich schreibe grade so viel für die ECOenVOGUE, recherchiere für euch, dass ich kaum mehr zum Bloggen komme. Und es werden wieder spannende Themen für euch in der Septemberausgabe sein (ab 10.9. online!): Das Märchen vom Säureschutzmantel der Haut. Und was Seife damit zu tun hat. Der Stoff, aus dem die Hautpflege ist: Seide. Und Hanf. Und warum mir Bio immer wichtiger wird. Zum Säure-Basen Haushalt der Körpers habe ich schon einige sehr interessante Dinge gefunden. In den letzten Jahrzehnten ist der pH-Wert offenbar um etliche Prozentpunkte gesunken. Also was ist eigentlich der 'echte' Wert? Der eines Babys von 8.5? Oder der von Wasser, um die 7? Ist Meerwasser gar nicht wegen des Salzgehalts ein Heilmittel für die Haut sondern wegen des pH-Werts? Und wieso sollen wir uns mit sauren Chemiereinigern waschen, wenn wir andererseits mit Basenpulver unsere Ernährungs-und Streßbedingte Übersäuerung bekämpfen? Reicht ni...

Powerfrühstück 2: Bulletproof Coffee

Noch ein Trend, den ich schon länger auf amerikanischen Seiten verfolge, ist der sogenannte 'Bulletproof Coffee'. Hammerzeug. Zuerst habe ich auf einem Blog für gesunde Ernährung darüber gelesen. Da ging es um die positive Wirkung von gesättigten Fettsäuren auf das Gehirn und die allgemeine Leistungsfähigkeit. Und um das Wundermittel Kokosöl vor allem. Kokosöl wirkt sowohl äußerlich als auch innerlich gegen Entzündungen, Bakterien und Pilze. Es wird für Mundspülungen, das sogenannte Ölziehen eingesetzt und kann offenbar nicht nur Zähne weißer machen, sondern auch Karies verhindern (im Gegensatz zum giftigen Fluorid, wie neue Studien zeigen). Kokosöl innerlich verwendet entgiftet und liefert jede Menge Energie. Man sollte täglich 3 TL und für eine Detox-Kur über den Tag verteilt bis zu 7 Mal einen Teelöffel einnehmen. Aber wie? Nun, eine Möglichkeit ist in Smoothies. Und dann eben: Der Bulletproof Coffee. In Amerika ist es eine Diätform, einen großen BC anstelle des Frühstücks...

Powerfrühstück zum Ersten: Antioxidantien-Smoothie oder wie ich zufällig zum veganen Frühstück kam

Früher war ich total süchtig nach Buttermilchshakes. Bis ich rausgefunden habe, dass ich Laktoseintolerant bin. Ab da gab es zum Frühstück mein Obst mit laktosefreiem Biojoghurt. Ein Jahr lang auch mit Soja, weil ich Kuhmilch generell nicht mehr durfte. Hat dazu geführt, dass ich jetzt Soja nicht mehr gut vertrage.... Wann fing das eigentlich an mit den grünen Smoothies? Auf den amerikanischen Blogs werden seit 2 Jahren wahre Wunderdinge über Grünkohl und Co. berichtet. Und dann kam Attila Hildmann, der Rockstar der veganen Bewegung und machte seine Japantour, auf der er die Antioxidantien für sich entdeckte. Matcha-Tee zum Beispiel. Das wollte ich auch! Jenseits der 40 kann man jede Hilfe brauchen, um nicht vorzeitig alt auszusehen! Und Schwarztee oder Kaffee vertrage ich ohnehin nur schlecht. Beim Recherchieren kam ich dann allerdings drauf, dass Antioxidantien nicht zusammen mit Milchprodukten funktionieren. Die Milch macht die Dinger einfach platt. Verdammt. Und ich stolperte zud...