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Posts mit dem Label "Haare" werden angezeigt.

Seife für alles

Wenn man meinen Blog so anschaut wird klar, dass ich eine große Liebe zu Seifen habe. Und in den letzten Jahren hat das Thema Nachhaltigkeit ja einen richtigen Schub bekommen. Plötzlich gibt es festes Shampoo und feste Waschstücke in den Regalen der Drogeriemärkte und alle stürzen sich auf diese sensationelle neue Erfindung.Hier bitte die augenrollende Oma einfügen. Ja, ich weiß, die neuen Dinger sind ja soooooooooooooooooooo viel besser als Seife. Sind sie doch, zumindest meistens, im angeblich so positiven 'neutralen' pH-Wert. Und ja, ich weiß auch, dass mich alle Dermatologen und die komplette Skincarecommunity auf Instagram für bescheuert halten, weil ich nun mal auf die gute alte ECHTE Seife, also die mit dem bösen hohen pH-Wert, stehe. Lasst mich erkären, warum. Ich habe 1985 meine Drogistenlehre angefangen. Kleine Drogerie, Sortiment aber im Umfang der Auswahl wie bei Müller zum Beispiel. Bisschen Foto, Putzmittel, Kaffee und ein paar Cremes. Rosazea, das waren damal...

Sonnenschutz

Nachdem wir zumindest hier in München strahlende Sonne haben, müssen wir wieder an den UV-Schutz denken. Dabei gilt, ob chemischer oder physikalischer (mineralischer) Lichtschutz, immer genügend Produkt verwenden! Nicht nur ein bisschen was grade so in die Haut reiben, es soll schon eine Art Schutzschicht entstehen. Teelöffelchen fürs Dekolleté, Teelöffelchen für die Schultern usw. Denn nur dann liegen die Filter dicht genug über der Haut, um den ausgewiesenen Schutzfaktor zu bilden. Und der sollte von Anfang an hoch genug gewählt werden, denn Nachcremen verlängert NICHT die maximale Aufenthaltszeit in der Sonne!!! Die Zeit berechnet sich aus dem Eigenschutz der Haut, bei hellen Typen sind das ca. 10 Minuten, die sie ungeschützt in der prallen Sonne sein können, ohne rot zu werden. Nimmt man einen Schutzfaktor 25, kann man dann 10x 25 Minuten in der Sonne bleiben. macht 250 Minuten, also 4 Stunden. Danach ist Schluß, finito, RAUS AUS DER SONNE. Punkt. Auch die UV-Strahlen im Sc...

Haare waschen. Kann jeder. Oder?

Nur weil man etwas schon immer gemacht hat, heißt das nicht, man könnte es nicht besser machen. Ein kurzes Ding zu Haaren.  Im Zuge der Natron Panscherei kamen per Mail auch Fragen auf, die 'normales' Haare waschen betreffen. Und ich bin immer wieder dankbar für solche Fragen, denn es erklärt mir, warum tolle Produkte bei meinen Kunden nicht funktionieren. Und es ermöglicht mir, alles noch genauer zu erklären, und damit euch allen die Möglichkeit zu geben, das Optimum für Haut und Haare zu erreichen. In einem älteren Post hatte ich schon einmal beschrieben, was allein man beim Kämmen und Bürsten tun und lassen sollte. Zum Beispiel: Gutes Werkzeug benutzen. Also handgesägte Kämme aus Hartgummi oder gar Horn. Gut heißt, es dürfen keinerlei Pressnähte an den Zähnen sein, keine scharfen Kanten tastbar. Sonst verletzt man den Haarschaft. Genaueres steht auch noch hier: http://www.friseur-fragen.de/wissen/basic/werkzeug/kamme Bürsten zum Aus und -durchbürsten sollten aus...

Warum mein Bad jetzt mehr nach Labor aussieht- Haare waschen mit Natron und die Bastelstunde

Da stehen jetzt am Waschtag nicht mehr Shampoo und Conditioner, sondern Messbecher und Mischflasche. Dazu ein Beutelchen Natron, Zitronensaft und ein Löffel. Wie kam ich dazu? Ganz einfach, ich liebe ja meine Seifen. Gesicht und Körper werden ja nur noch damit gewaschen und es fühlt sich toll an. Deswegen wollte ich schon immer mal testen, wie das mit den Haaren wäre. Denn die Berichte klingen traumhaft: Seidig-weiches, gesundes Haar, keine Schuppen mehr, kein Jucken auf der Kopfhaut. Ein Problem, das ich seit Kindheit habe, denn ich habe sehr dicht stehendes Haar. Allerdings haben mich zwei Dinge abgehalten. Alkali zieht Farbe. Gefärbtes Haar braucht eher sauer eingestellte Produkte, damit die Schuppenschicht geschlossen und die Pigmente im Haar bleiben. Sonst fallen die einfach wieder raus und sind weg. Und: Wir haben hier sehr hartes Wasser. Da bildet sich beim Waschen Kalkseife und das würde Rückstände im Haar zurücklassen, die es stumpf machen können. Irgendwie bin ich bei...

Haare Haare Haare 1: Waschen

Immer wieder stelle ich fest, dass selbst bei so einfach scheinenden alltäglichen Dingen wie Haare waschen und pflegen soviel zu beachten ist. Ich lasse mir gerne von meinen KundInnen zeigen, wie sie z.B. Stylingprodukte benutzen und allein dabei... Es beginnt beim Bürsten. Kann man nix verkehrt machen? Oh doch. Allein schon die Bürste selbst. Naturborsten sind nach wie vor nicht zu ersetzen. Gerade bei langem Haar kann man nur damit Sauberkeit und Glanz erreichen. Damit man durchkommt, nehme ich gerne die mit Kunststoffborsten gemischten. Metall-oder Plastikbürsten haben im Idealfall keine scharfen Spitzen bzw. keine Pressnähte. Das würde die Haare spalten und aufrauen. Deswegen gibt es fast nur noch solche mit Noppen vorne drauf, bei denen man aber auch darauf achten muss, dass sie fest mit der einzelnen Borste verbunden sind, sonst fangen sich in dem Zwischenraum die Haare und reißen ab. Schon genug? Na dann bürstet mal los. HAAAAAAAAALT! Doch nicht von oben anfangen!!!! Und wom...