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Sonntags-Beauty-Tipp: Feuchtigkeit

Ein schneller Tipp zwischendurch, denn immer wieder fallen mir an meiner eigenen Schönheitsroutine Dinge auf, die ich euch doch ganz dringend weitergeben möchte. Heute: Haut nie trocken werden lassen.

Richtig bewusst geworden ist mir das wieder bei der gründlichen Beschäftigung mit Erno Lazlo und seiner Reinigungmethode, dem Splashen. Ein mir selbstverständlicher und sehr einleuchtender Punkt in der Hautpflege ist die Nummer mit der Feuchtigkeit. Und mit der versorgt man die Haut am besten, indem man schon bei der Reinigung keinen Tropfen Wasser verschwendet. Das heißt in der Praxis, wenn ihr euch wascht, selbst wenn ihr nur einen Schaum oder ein Reinigungswasser verwendet, ohne abzuspülen, dann lasst die Haut zwischen den einzelnen Pflegeschritten nicht komplett abtrocknen.

Wie bei der Pflege mit fetten Ölen kann etwas Restfeuchtigkeit auf der Haut auch von allen anderen Pflegestoffen mit in die Haut genommen werden und sorgt so für ein besseres Einziehen in die Haut. Also nach dem Waschen nicht total trockenrubbeln, das Gesichtswasser nicht vollständig einziehen lassen, bevor ihr mit einem Serum, Öl oder der Creme weitermacht. Und selbst das Mineral Make-up verteilt sich schöner auf einer frisch eingecremten Haut als nach Stunden, wenn an der Oberfläche schon wieder alles trocken ist. In so einem Fall kann man die Haut mit einem feuchtigkeitsspenden Toner wie dem von Spagyric Beauty mit Kristallsalz und Zistrose (ganz wunderbar auch als After Shave und bei Rötungen) besprühen und so eine Basis für das Make-up schaffen.

Was man allerdings nicht machen sollte: Sich permanent mit Mineralwässern einnebeln oder gar dauernd nachcremen. Denn so quillt die Haut auf und Bakterien können eindringen. Ergibt nur Rötungen und Pickel. Falls ihr tagsüber ein Spannungsgefühl habt, Creme wechseln. Oder Serum drunter. Euer verwendetes Produkt ist zu leicht ;)

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